• Background Image

    Bierbrauen mit dem Thermomix®

    22. November 2015

22. November 2015

Bierbrauen mit dem Thermomix®

Teile diesen Beitrag via:
Share on Facebook19kPin on Pinterest11Tweet about this on TwitterShare on Google+1

Multitalent Thermomix® – Bierbrauen ein Erlebnis für die Männer

Seit vielen Jahren ist der Thermomix® bei den Frauen Gesprächsthema Nummer Eins. Heute wollen wir aber auch die Männer mit einbeziehen. Wir widmen uns hier einem Thema, das viele Männer sicher aufhorchen lässt. Kochen im Thermomix® ist einfach wie nie, wie sieht es aber mit dem Bierbrauen aus?

Schwierigkeitsgrad – lohnt der Aufwand?

Männer, die sonst eher skeptisch dem Thermomix® gegenüberstehen, werden aber beim Thema Bierbrauen sicherlich hellhörig. Für die Zubereitungszeit sollte man ca. 3 Stunden einplanen. Bis man das fertige Bier allerdings genießen kann, geht nochmals knapp eine Woche ins Land. Wahrscheinlich keine Alternative zum Bierkauf im Supermarkt, aber als Partygag sicherlich ein Highlight.

thermomix_mieten

Die Bierzutaten

Man benötigt 2 Liter Wasser und 350 Gramm Malz. Zu den weiteren Zutaten zählen 2 Gramm Hopfen, 10 Gramm Bierhefe und Zucker (Die Zutaten zum Bierbrauen bekommt man(n) z. B. auf Amazon)

Die Zubereitung des Bieres

Im ersten Schritt muss das Malz auf Stufe 10 für 7 Sekunden geschrotet werden. Damit die Küche nicht so einstaubt, sollte man über den Messbecher nochmals zusätzlich ein Handtuch legen. Und Achtung, das Schroten des Malzes ist sehr laut. Das geschrotete Malz nimmt man aus dem Behälter und stellt es beiseite.

In den Behälter kommen nun 1,2 Liter Wasser, die man auf 50 Grad erhitzt. Dies dauert etwa 3 Minuten. Danach stellt man Stufe 1 ein und gibt über die Deckelöffnung langsam das geschrotete Malz in den Behälter. Sobald sich das gesamte Malz im Behälter befindet, wird die Temperatur um ca. 10 Grad erhöht. Diese Mischung wird nun bei 60 Grad für 40 Minuten auf Stufe 1 gerührt. Nach dieser Zeit wird die Temperatur nochmals um 10 Grad erhöht und weitere 30 Minuten auf Stufe 1 gerührt. Anschließend stellt man den Thermostat auf 80 Grad und rührt nochmals ca. 1 Minute, bevor man den Thermomix® komplett ausschaltet.

Die Mischung wird nun durch ein feines Sieb oder durch einen Kaffeefilter in eine Schüssel gegossen. Hierbei ist es wichtig, dass wirklich alle Malzbrocken entfernt werden. Die gesiebte Mischung kommt wieder in den gereinigten Thermomix®-Behälter. Jetzt kann das restliche Wasser dazugegeben werden.

Die Hälfte des Hopfens wird in den Behälter gegeben. Den Thermostat stellt man auf 100 Grad und lässt die Mischung für 60 Minuten auf Stufe 1 kochen. Nach ca. 55 Minuten kommt die zweite Hälfte des Hopfens in den Behälter.

Die Mischung wird danach wieder über ein Sieb oder Kaffeefilter in eine Schüssel gegossen. Man nennt die Mischung jetzt heranwachsendes Bier, welches man auf 20 Grad abkühlen lässt. Hat das „Bier“ die richtige Temperatur, dann rührt man mithilfe eines Schneebesens die Bierhefe ein.

Danach wird die Schüssel mit einem Deckel verschlossen, sodass kein Schmutz hineingelangt, aber dennoch Luft entweichen kann. Das Jungbier muss jetzt für 5-7 Tage bei Zimmertemperatur stehen, bis keine Bläschen mehr aufsteigen.

Anschließend kann das Bier in Flaschen abgefüllt werden. Bevor man die Flaschen verschließt, gibt man noch je einen Teelöffel Zucker dazu, damit der Gärprozess aktiviert wird. Das Bier sollte in Bügelverschlussflaschen gefüllt werden. Die Haltbarkeit ist auf 2 Wochen begrenzt.

Haben Sie nun auch Lust Ihr eigenes Bier zu brauen? Dann können Sie sich jetzt ganz bequem über rent-a-thermi.de einen Thermomix® TM5® mieten und mit dem Bierbrauen beginnen. Thermomix® Anfragen

Teile diesen Beitrag via:
Share on Facebook19kPin on Pinterest11Tweet about this on TwitterShare on Google+1
27 Comments
  • Oliver, 24. November 2015 Antworten

    Hallo Leute,
    Rezept klingt super, aber reichen wirklich ZWEI Gramm Hopfen aus bei 350g Malz?
    Vielen Dank für Eure kurze Rückmeldung,
    Oliver

    • Merlin, 24. November 2015 Antworten

      Hey Oliver,

      vielen Dank für dein positives Feedback und dein Kommentar.
      ja, dass sollte ausreichen. Natürlich kann man aber bei Bedarf und nach Geschmack auch mehr nehmen.

      Beste Grüße

      rent-a-thermi

    • Heiko, 26. November 2015 Antworten

      Die Idee ist ja nicht schlecht , aber !!!!! Der Brauvorgang ist nicht richtig . 1. Was will man überhaupt brauen ? Obergäriges ( Weißbier z.B. ) oder untergäriges ( Helles z.B. ) Bier . Beim Hellen maischt man bei 48 Grad ein und hält diese Temperatur 10 Min . Dann erhitzt man auf 52 Grad ( Eiweißrast ) und hält die Temp.auch für 10 Min . Die nächten Schritte sind 62 Grad und 68 Grad bei jeweils 10 - 15 Min .Anschließend erhöht man auf 72 Grad zur sogenannten Maltoserast ( Verzuckerungsrast ) Das Verzuckern dauert ebenfalls 10 - 15 Min. Um zu testen ob die Maische erfolgreich verzuckert hat benötigt man Jod zur Jodprobe.Eine der wichtigsten Aufgaben des Maischprozesses ist der Abbau von unlöslicher Stärke zu löslichen und (vorwiegend) vergärbaren Zuckern. Um diesen Prozeß überwachen zu können, bedienen sich Amateure und Profis gleichermaßen dieses einfachen und schon aus der Schule bekannten Nachweisverfahrens.
      Eine der wichtigsten Aufgaben des Maischprozesses ist der Abbau von unlöslicher Stärke zu löslichen und (vorwiegend) vergärbaren Zuckern. Um diesen Prozeß überwachen zu können, bedienen sich Amateure und Profis gleichermaßen dieses einfachen und schon aus der Schule bekannten Nachweisverfahrens.

      In eine Probe, die der Maische entnommen wird, werden einige Tropfen Jod-Kaliumjoditlösung ("Jod") geträufelt. Da die langen Stärkemoleküle spiralförmig angeordnet sind, werden die Jodteilchen von diesen Spiralen umschlossen. Die veränderte Lichtbrechung führt zu einer anderen Färbung, hier: dunkelblau bis schwarz. Gibt es keine Stärke mehr, findet auch keine Verfärbung mehr statt und das Jod bleibt hellbraun bzw. orange.Erst bei erfolgreicher Verzuckerung erhöht man auf 80 Grad .Jetzt beginnt das Abfiltern . Das restliche Wasser ( 80 Grad ) benützt man dann zum auswaschen des Trebers und schüttet es nicht einfach in die Würze . Nun kühlt man die Würze auf 6 Grad runter und gibt die untergärige Hefe( 20 g ) zu.Die Hefe am besten mit ein bisschen Würze aufrühren , da dies den Vermehrungsprozeß ankurbelt.Dann bei dieser Temperatur eine Woche vergären lassen.Nun kann man das Jungbier zu Endvergärung in Flaschen abfüllen . Die Flaschen vorher aber gründlich reinigen und auskochen da Bier sehr infektionsempfindlich ist. Nun lässt man es bei 1-2 Grad 4-5 Wochen endvergären . Am besten nimmt man Schnapverschlussflaschen die man täglich 2-3x abblasen lasst ( Druckabbau )
      Auf keinen Fall mischt man Zucker bei , da der Zucker schon vorhanden ist . Nun wünsche ich viel Spass beim brauen . Gruss
      Heiko
      Brauer und Mälzer

      • Merlin, 26. November 2015 Antworten

        Hey Heiko,

        danke für dein Feedback und die super Beschreibung. Selbstverständlich ist ein Bier aus dem Thermomix® nicht mit einem richtigen Brauvorgen zu vergleichen. Aber wie schon im Text beschrieben, als Partygag reicht es allemal aus :)

        Beste Grüße
        rent-a-thermi

  • Lars, 24. November 2015 Antworten

    Wie lange dauert denn ungefähr der Gärprozess in der Flasche?
    Gruß, Lars

    • Merlin, 24. November 2015 Antworten

      Hey Lars, ca. 2-3 Wochen.
      Beste Grüße
      rent-a-thermi

      • Hanna, 25. November 2015 Antworten

        Das heißt also, dass man es noch zwei Wochen in der Flasche gären lassen muss, bevor man es trinken kann? Und dann ist es zwei Wochen haltbar?
        Ich steh grad ein bisschen aufm Schlauch glaub ich. :-)
        Liebe Grüße

        • Merlin, 25. November 2015 Antworten

          Hallo Hanna,
          der Gärungsprozess geschieht in der Flasche und dauert ca. 2-3 Wochen. Wie lange das Bier dann haltbar ist können wir leider nicht genau sagen. Wir hatten es direkte nach 2 1/2 Wochen verzehrt.

          Beste Grüße
          rent-a-thermi

  • Markus, 24. November 2015 Antworten

    Hallo, ich habe auch mal eine Frage, wir haben den TM5 jetzt seit ca. 1 Jahr und sind sehr begeistert. Jetzt meine Frage, ich habe eine Seite gefunden wo ich die Zutaten bestellen kann. Allerding steht z.B. auf der Verpackung (im Bild gut zu lesen): Die preiswerte und robuste Qualitäts-Bierhefe für 20-30 Liter Anstellwürze. Hierbei handelt es sich auch um 11g!!! Wenn ich jetzt im TM5 meine 2 Liter braue, sind dann 11g nicht viel zu viel?
    Gruß aus dem Ruhrpott, Markus

    • Merlin, 25. November 2015 Antworten

      Hey Markus, toll das dich der Thermomix® so sehr begeistert. Wir haben es nach dem Rezept gemacht und es schmeckte soweit ganz gut. Aber natürlich gibt es unterschiedliche Rezepte. Deshalb kann ich dir deine Frage nicht genau Beantworten.

      Beste Grüße
      rent-a-thermi

  • Jan, 24. November 2015 Antworten

    Bezug auf den Gärprozess und der Haltbarkeit!
    Der Gärprozess erfolgt in der Flasche und dauert 2-3 Wochen ? Sollte die Lagerung während de Gährung auch Zimmertemperatur erfolgen?
    Nach dem Öffnen ist das Bier dann 2 Wochen haltbar. Ist das so korrekt ? Danke für die Antwort . Grüße Jan

    • Merlin, 25. November 2015 Antworten

      Hallo Jan,
      ganz genau, das geschieht in der Flasche. Wie lange das Bier dann haltbar ist können wir leider nicht genau sagen. Wir hatten es direkte nach 2 1/2 Wochen verzehrt.

      Beste Grüße
      rent-a-thermi

      • Thomas, 25. November 2015 Antworten

        Hallo rent-a-thermi Team!
        Jetzt muss ich schon auch mal blöd fragen:
        Oben im Rezept schreibt ihr "Die Haltbarkeit ist auf 2 Wochen begrenzt" und in den Kommentaren wiederholt ihr auf Nachfragen dazu das ihr über die Haltbarkeit keine Angaben machen könnt!
        Was stimmt denn nun?

        Gruß, Thomas.

        • Merlin, 25. November 2015 Antworten

          Hey Thomas,
          ja das stimmt. Das ist ein wenig verwirrend. Also die Haltbarkeit bezieht sich auf unseren Erfahrungswert den wir mit unserem Bier hatten.

          Beste Grüße
          rent-a-thermi

  • Jan, 25. November 2015 Antworten

    Dürfen die Bügelflaschen nach Einfüllen des Zuckers für den Gärprozess verschlossen werden?

    • Merlin, 25. November 2015 Antworten

      Hey Jan,
      wenn in dem da vorigen Schritt keine Bläschen mehr aufsteigen ja.

      Beste Grüße
      rent-a-thermi

      • Jan, 25. November 2015 Antworten

        Super, vielen Dank für die schnelle Antwort... Dennoch eine Frage (von einem der früheren Posts weiter oben aufgegriffen), die für mich noch nicht ganz klar beantwortet war: passiert die Flaschengärung ebenfalls bei Zimmertemperatur, oder sollte das z.B. im Kühlschrank, Keller o.Ä. passieren?

        • der Bierbotschafter, 14. Februar 2016 Antworten

          Nachdem das "endvergorene" Bier zusammen mit 1/2 - 1 TL Zucker in die Bügelflaschen abgefüllt wurde, müssen die Flaschen geschlossen werden (dadurch löst sich das Co2, das durch die vergärung des Zuckers entsteht im Bier - da kommt also das prickeln in die Flasche).
          dieser Prozess dauert ein paar tage bis 1 Woche, in dieser zeit sollte das bier bei ruamtemperatur gelagert werden, da die Hefe bei zu kalten temperaturen die Arbeit weitgehend einstellt. (besonders obergärige hefe "schläft" bei Temperaturen ab 10° schnell ein)
          Nach dieser Zeit sollte das bier idealerweise kühl und Dunkel gelagert werden um die haltbarkeit zu verlängern. 6-8 Wochen sollten (saubere Arbeit vorrausgesetzt) kein Problem sein. Auch darüber hinaus wird das Bier ansicht nicht "schlecht" (im Sinne von verderblicher Ware die ggf. gesundheitsgefährdent wird) - es erleidet jedoch zunehmende Geschmackseinbußen sodass es im schlimmsten Falle einfach nicht mehr schmeckt.

          Je nach Biersorte wirkt sich auch eine gewisse "Reifung" erstmal sehr positiv auf das Produkt aus. (z.B. bei dunklen oder sehr starken Bieren) .
          Insgesamt ist diese "Brauanleitung" hier zwar nicht grundsätzlich Verkehrt - jedoch auch so allgemein gehalten, das ein "leckeres" Ergebniss eher Zufall ist als alles andere. Vielleicht könnte da im Artikel nochmal mit ein paar Details nachgebessert werden ? (Malzsorten, Hofensorten, Hefesorten etc)

          • Merlin, 15. Februar 2016

            Hallo der Bierbotschafter,
            vielen Dank für die ausführliche und wirklich gute Beschreibung. Ja, da hast du recht. Wir sollten da noch ein wenig ergänzen und nach bessern, haben inzwischen auch schon mehr Erfahrungen sammeln können. Wir werden uns die Woche nochmal dran setzen.

            Beste Grüße und nochmals recht herzlichen Dank das rent-a-thermi Team

  • nele, 26. November 2015 Antworten

    Ist das nicht auch ein Erlebnis für Frauen?...

  • Alisha, 28. November 2015 Antworten

    Super Rezeptidee! Aber eine Frage: Kann der Deckel mit dem das heranwachsende Bier verschlossen werden soll ein normaler Deckel sein? Weil wenn ich die Schüssel mit einem Deckel verschließe geht definitiv keine Luft mehr raus. Oder soll man en nur drauflegen?

    • Merlin, 28. November 2015 Antworten

      Hey Alisha,
      danke für dein positives Feedback. Eher nur drauf legen. Die Luft muss entweichen können.
      Beste Grüße
      rent-a-thermi

  • Dominik, 5. Dezember 2015 Antworten

    Hallo, ich wollte heute mit der Flaschenabfüllung weitermachen. Leider hat sich Schimmel gebildet. Er schwimmt oben auf dem Sud. Kann ich ihn abschöpfen oder sollte ich das ganze lieber entsorgen und neu beginnen?

    • Merlin, 10. Dezember 2015 Antworten

      Hallo Dominik,
      wir persönlich würden davon abraten das Bier weiter zu verarbeiten.
      Das rent-a-thermi Team

    • Biersieder, 1. März 2016 Antworten

      Auf jedenfall entsorgen. Schimmel hat im Bier nichts zu suchen.
      Schimmel wächst auf dem Bier nur, wenn es noch kein Bier ist. Das heißt die Würze ist innerhalb der ersten 24h nach Hefegabe noch nicht angegoren gewesen. Details gibts auf Anfrage =)
      Folgendes ist passiert:
      Der Hefe war es entweder zu heiß >30°C oder zu kalt <6°C und ist deswegen hopps gegangen. Hier müssen Temperaturen auf jedenfall eingehalten werden. (Obergärig 18-22°C, untergärig 8-12°C) oder die Hefemenge war zu gering oder zu schlecht belüftet. Es hat kein Hefewachstum und anschließende Gärung stattgefunden.

  • Chrissy, 8. Dezember 2015 Antworten

    Hallo,
    vor dem befühlen der Falschen das Bier noch mal Sieben?
    Wie groß sind den die Flaschen die Ihr meint?
    Gruß Chrissy

    • Merlin, 10. Dezember 2015 Antworten

      Hallo Chrissy,
      sieben schadet nie. Wir hatten es in 0.5 L Flaschen abgefüllt.
      Beste Grüße
      Das rent-a-thermi Team


Leave A Comment

Schreibe einen Kommentar